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Category Archives: Scrum

Warum Kommunikation an unserer Grundhaltung scheitert!

Missverständnisse sind unser Aller täglich Brot. Du möchtest etwas Liebes sagen und Dein Gegenüber findet es gar nicht so lieb.

Obwohl ihr über etwas ganz Sachliches diskutiert, wird im Gespräch die Stimmung immer schlechter und Deine guten Argumente scheinen den anderen immer mehr auf die Palme zu bringen. Mit aller Erfahrung und Sorgfalt versuchen wir möglichst diplomatisch und empathisch in den Gesprächspartner zu versetzen, um mit ihm auf Augenhöhe zu kommunizieren.

Viele Theorien über Kommunikation wurden schon von beflissenen Trainern und HR-Speziallisten durch die Schulungsräume der Nation getrieben. Meist wurde viel Zeit aufgewendet mit dennoch geringen Auswirkungen. Denn meistens wird auf eine der wesentlichsten Grundhaltungen in der Kommunikation vergessen.

Der Biologe, Neurowissenschafter und Psychologe Humberto Maturana befreit uns von dieser Last hörgerecht sprechen zu müssen. Die sogenannte Intransparenz des Menschen macht es uns unmöglich zu kontrollieren bzw. einzuschätzen, was wir mit unseren Worten beim Gesprächspartner auslösen. In den vielen Tagen, Stunden und Jahren unseres Lebens haben wir unzählige Begegnungen, Ereignisse und Einflüsse gespeichert. Manche haben uns sehr gut getan, manche weniger. Menschen haben uns schwer verletzt, seelisch verstümmelt und in unserer Persönlichkeitsentwicklung behindert. Andere Erinnerungen wiederum lösen ein wohliges Gefühl von Nähe und Sicherheit aus. All diese Menschen, Begegnungen und Ereignisse leben in uns weiter und mischen sich Tag für Tag in unsere Gedanken und sind die Grundlage für unsere Entscheidungen.

Manche dieser Erlebnisse konnten nicht verarbeitet und aufgelöst werden. Wie giftiger Atommüll schlummern diese Verletzungen tief in uns verborgen. Mit vielen Schutzschichten ummantelt und bestens bewacht. Mit hoch sensiblen Sensoren gesichert, haben wir diesen unbewältigten Beziehungsmüll sicher weggesperrt.

Wenn wir nun mit einer Person ein Gespräch führen, ordnet unser Verstand aus der Gesamtheit von Stimmlage, Körperhaltung, Sprechgeschwindigkeit, Augenkontakt, Energie und vielen weiteren Aspekten das Gegenüber ein. Hierzu gleichen wir alle Eindrücke und Beobachtungen mit den gespeicherten Erfahrungen ab.

Und Boom! Schon ist es passiert.

Eine Kleinigkeit des Gesprächspartners stößt einen der hochsensiblen Müll-Sensoren an. Unser Schutzsystem wird in Alarmbereitschaft versetzt und wir versuchen unbewusst die verborgenen schmerzhaften Ereignisse weiterhin unter Kontrolle zu halten. Unsere Gesprächsreaktionen beziehen sich nun stark auf diesen Schutz. Wir wenden Strategien des Ausweichens, des Gegenangriffes oder der Ablenkung an um den Müll nur ja nicht weiter in seiner sicheren Verwahrung zu stören. Unsere Antworten verfolgen das Ziel des Schutzes und sind weniger eine Kommunikation oder ein sachlicher Austausch.

Da ich als Gesprächspartner die Lebensgeschichte meines Gegenübers kaum kenne und schon gar nicht seine verborgenen Anteile, ist es unmöglich meine Aussagen darauf anzupassen. Nach Maturana bin ich nur verantwortlich dafür was ich sage, aber ich bin eben nicht verantwortlich was bei meinen Gegenüber ankommt! Es bleibt uns in der Kommunikation nur die Chance genau zu beobachten und wahrzunehmen welche Reaktionen bei uns und bei unserem Gegenüber ausgelöst werden. Diese Beobachtungen ohne Bewertung oder Interpretation anzunehmen ist eine ganz große Herausforderung die für ein Gelingen eines Gespräches unerlässlich sind.

Diese Grundhaltung nach Maturana – immer von der Intransparenz meines Gegenübers auszugehen – enthebt uns aber keinesfalls einen respektvollen, wertschätzenden und empathischen Umgang zu pflegen.

Ganz im Gegenteil. Es mahnt uns noch stärker zur Achtung des wunderbaren Unbekannten in uns und unseren Mitmenschen und wir sind gefordert noch mehr zu beobachten, wahrzunehmen und zu hinterfragen.

Nur wenn wir diese grundsätzliche Haltung für uns anwenden und verinnerlichen, haben wir eine Chance auf gelingende gute Kommunikation. Die Intransparenz des Menschen, die Fokussierung auf Beobachtung der Reaktionen in uns und bei unserem Gesprächspartner und das Hinterfragen dieser Beobachtungen sind sowohl Erleichterung als auch Garant für eine wertschätzende und respektvolle Kommunikation.

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Mit ScrumZellen Hardware agil entwickeln

In den wenigsten Fällen kann die Umsetzung einer Produktidee von einer Handvoll Menschen gewährleistet werden. Die hohen fluktuierenden Anforderungen an immer komplexere Produkte und die sich rasch verändernden Kunden- und Useranforderungen brauchen das Expertenwissen aus unterschiedlichen Disziplinen und die stringente Koordination der Aktivitäten.

Agile Produktentwicklung in der Hardware erfordert meist ein gut abgestimmtes Zusammenspiel mehrerer ScrumTeams. Jedes besteht aus dem produktverantwortlichen ProductOwner, dem crossfunktionalen Experten-Team (Entwickler-Team) mit der Lösungs- und Lieferverantwortung und dem performanceverantwortlichen ScrumMaster oder agileMaster. Mit ScrumTeam ist die Gesamtheit der Menschen gemeint, die in dieser kleinen Einheit von ca. 10 Personen integrativ-symbiotisch zusammenarbeiten.

Neben den Dailies auf Entwicklungs-Team-Ebene zur Synchronisation der Lösungserarbeitung ist es wichtig, ein täglich stattfindendes Synchronisationsmeeting zur Abstimmung zwischen den Teams abzuhalten. Das sogenannte Scrum of Scrums (SoS). In weiteren Dailies gleicht das ProductOwnerTeam, aber auch das ScrumMaster- / agileMasterTeam ihr Aktivitäten ab.

Wie Sie beim Lesen merken, wird einem vor lauter Team – ScrumTeam – EntwicklerTeam / Dev.-Team ganz schwindlig.

Das kraftvolle und enorm wirksame Werkzeug des ScrumFlows mit seinem Werte- und Prinzipien-Kanon als schützender Mantel ist stark im englischsprachigen Kulturkreis geprägt worden. Dem Umstand das Sprache Wirklichkeit schafft [nach Paul Watzlawick] haben wir bei originalScrum Rechnung getragen.

Wir nennen das ScrumTeam – also alle Menschen, die in dieser Einheit zusammenabreiten – ProductOwner – EntwicklerTeam – ScrumMaster / agileMaster – scrumZelle.

Der Gedanke an eine Körperzelle hat uns hierbei inspiriert. [Bitte liebe Biologen nageln Sie uns nicht fest – es ist nur ein Bild] Es gibt bei einer Körperzelle auch einen schützenden Mantel – die Zellmembran. Obwohl er fest ist (Werte / Prinzipien), erlaubt er dennoch Durchlässigkeiten und Austausch (SoS). Nahrung und Informationen von anderen Zellen werden aufgenommen, verarbeitet und ausgetauscht.

Das EntwicklerTeam findet seine Entsprechung in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle. Den ProductOwner kann man als Zellkern – der Steuerzentrale der Zelle bezeichnen. Den agileMaster / ScrumMaster als Zellskelett, welches für die Elastizität, die dynamische Struktur, aber auch für die aktive Bewegung der Zelle als ganzes verantwortlich ist.

Ein weiteres schönes Bild ergibt sich aus dem Gedanken des Zellwachstums durch Zellteilung. Dieser Prozess eine ScrumZelle wachsen zu lassen bis sie reif für eine Teilung ist und implizit in dieser Teilung das Know How – die DNA der Zelle – bereits verankert hat, finden wir den Königsweg im Aufbau einer agilen Organisation.

Mit der Einführung des Begriffes der (original)ScrumZelle konnten wir in den täglichen Diskussionen und Besprechungen bei unseren Kunden für eine wesentlich klarere und treffendere Benennung beitragen und Missverständnisse verhindern.

agileMaster_SoS

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Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken

Dieser markige Spruch mag in vielen Bereichen als gute Ausrede herhalten, um seine eigene Verantwortung hintan zu stellen und in der Hierarchie weiter nach oben zu reichen. Leider erlebe ich, dass viel Projekte und zu meinem Bedauern auch die Einführung des Frameworks Scrum genau hier zu kranken beginnen.

Viele Unternehmen möchten gerne die Wirkungen und positiven Veränderungen einer agilen Produktentwicklung in ihre Prozesse und ihre Organisationen integrieren. Sie sind bereit „Schmerzen“ in dieser Transformationsphase hinzunehmen, um Besseres zu erreichen.

Ein elementarer Ansatz im agilen Mindset ist der Gedanke, Experten als solche arbeiten und sie rasche Entscheiden treffen zu lassen. Diese Experten sollen ihr volles Potenzial für das Wohl der Hardware-Entwicklung entfesseln und Innovationen verbindlich bauen.
Weshalb viele Manager, Verantwortliche und Entwickler-Teams gerade in der Auswahl ihrer Berater und ScrumMaster / agileMaster auf diesen Grundsatz vergessen, ist für mich ein großes Rätsel.

Welchen Vorteil hat es, wenn ein ScrumMaster Softwarecodes schreiben kann – wird er dann besser moderieren? Kommt er dann besser seiner Hauptverantwortung der Performance Steigerung nach?
Welchen Vorteil bringt es, wenn die beratenden Consultants in der gleichen Branche – z.B.: Automotive-Entwicklung viele Prozesse eingeführt, Workflows strukturiert oder Projektmanagementmethoden geschult haben. Können Sie sich dann besser auf die Umsetzung des erfolgsentscheidenden Werte- und Prinzipien-Kanons fokussieren? (Ohne den ist agil nämlich nur ein weiteres zahnloses Methoden-Tool.) Können sie auf einmal besser die Mitarbeiter anspornen und deren Potenziale entfesseln?

Ich bevorzuge Menschen, die ihr spezielles Handwerkzeug verstehen. Menschen die Lebenserfahrung mitbringen, sich den agilen Werten verschrieben haben und wissen wie Räume eröffnet werden, damit sich Menschen entfalten können. Für mich suchen Fach-Coaches / Berater gemeinsam mit den unternehmensinternen Experten nach wirkungsvollen Lösungen. Ich arbeite am Besten, wenn es gleich von Beginn an klar ist, welche Experten wofür Verantwortung tragen möchten und auch tragen können.

Das begleitende Unternehmen zur Agilisierung in der Hardware Entwicklung sind die Experten für die Transformation und das Aufspannen eines Lösungsraumes der vom Werte und Prinzipien Kanon getragen wird.  Sie als Unternehmen sind jedoch die uneingeschränkten Experten für ihren Markt, ihre Technologien, ihre internen Prozesse, Notwendigkeiten und Herausforderungen.

Vielleicht ist genau diese Grundhaltung, dieser aus dem Coaching übernommene Ansatz der Schlüssel zu unseren zufriedenen begeisterten Kunden.

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Agile Entwicklung in der Mechanik

We transform Work Life into Work Love – und stehen dafür ein.

Mit dem Framework Scrum ist ein unheimlich mächtiges Werkzeug für die Produktentwicklung in die westliche Welt getragen worden. Die klare Aufteilung von Verantwortlichkeiten, der Respekt von Expertenwissen und der hohe Grad an Selbstorganisation lassen uns sowohl die sich rasch verändernden Kundenanforderungen als auch die enorme Komplexität innovativer Lösungen beherrschen.

Das integrativ-symbiotische Vorgehen im Framework Scrum entfesselt die Potenziale der Wissensarbeiter, welche durch streng kontrollierte, hierarchische Strukturen behindert wurden. Dies wurde von vielen Unternehmen auf der ganzen Welt erkannt und es hat sich eine agile Bewegung im Software und Hardware Bereich etabliert. Mit unserer Firma beOriginal consulting gmbh sind wir angetreten, die Arbeitswelt wieder lebenswert und gesundheitsförderlich zu gestalten.

Um unsere Dienstleistung klar zu positionieren, haben wir uns entschlossen, verschiedene Bezeichnungen der Markenfamilie Original, die ihren Ursprung in unserem Unternehmensnamen beOriginal haben, im Raum der europäischen Union schützen zu lassen.

Neuer Claim[2].pptx (SchreibgeschŸtzt)

 

 

Original Training, Original Coaching, Original Scrum

 

 

Wir haben viel Herzblut, Zeit und Geld in die Entwicklung und Gestaltung dieser Markenfamilie investiert. Als logische Konsequenz sind wir nun auch bereit für die Einhaltung dieses Markenschutzes Gerichte anzurufen.

Wir wünschen allen Menschen, die mit transformierender Kraft und Wucht des Frameworks Scrum arbeiten, es lieben und schätzen gelernt haben, weiterhin viel Freude und eine erfrischende Entfesselung ihrer Potenziale.

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Bosch schafft Geld als Motivationsfaktor ab

Mutig und weitsichtig treibt die Robert Bosch AG die Agilisierung ihres Unternehmens voran. Nun werden auch die heiligen Kühe der HR angetastet. Was Wissenschafter schon seit langer Zeit festgestellt haben, setzt der Automotiv-Multi in die Tat um. Er verzichtet zukünftig auf individuelle Zielvereinbarungen und die daran gekoppelten Boni. „Eine Revolution“ bewertet der Konzernchef Volkmar Denner diesen Meilenstein in der Konzerntransformation. Eine Erleichterung und ein Turbo für die Fokussierung auf innovative Produktentwicklungen.

In einer Zeit in der andere Konzerne auf Command and Controll Strukturen, Prozesse, Zielvereinbarungen und Druck setzen, beginnt die Automobilindustrie neue Wege zu beschreiten.

Auf Konferenzen, die sich mit einer modernen effizienten Arbeitsweise befassen, machten die Vortragenden von Bosch unaufgeregt auf sich aufmerksam. Mit agilen Vorgehensweisen wie originalScrum werden neue Wege in eine wirkungsvolle Zukunft des Projektmanagements für Wissensarbeiter beschritten.

In diesen Vorträgen waren das agile Mindset und ein sehr hohes Verständnis zu den Wirkweisen und Zusammenhängen des Vorgehens zu erleben. Es wurde deutlich, dass hier Menschen am Werk sind, die verstanden haben, was es bedeutet in einem hoch effizienten Framework wie originalScrum herausragende Innovationen zu entwickeln, die neben High Performance Teams auch ein bis zu 37 % verkürztes Time to Market erreichen.

Bei Robert Bosch wird mit aller notwendiger Konsequenz ans Werk gegangen. Eine Konsequenz, die vielen Unternehmen und deren Managern noch fehlt, wenn sie beginnen agile Vorgehensweisen einzuführen. Bei Bosch werden vorhandene Strukturen hinterfragt, durchleuchtet aber auch über Board geworfen. Konsequent wird an einer Transformation des Unternehmens gearbeitet, um sich der Herausforderungen immer schneller wandelnder Kundenwünsche zu stellen. Es wurde erkannt, dass Agile, Scrum oder originalScrum keine neuen Prozesse oder Methoden sind. Es sind neue Arbeitsweisen, die neben wenigen Regeln die Umsetzung eines Werte- und Prinzipienkanons brauchen, um ihre anhaltende Wirkung zu entfalten.

Erst wenn es gelingt diese Rahmenbedingungen seitens des Managements richtig zu setzen, entfesselt die Transformation ihre volle Kraft. Neben dem Verzicht auf unwirksame Motivationstools, wie Boni, auch eine Neuorganisation der Zusammenarbeit.

Ich freue mich auf die kommenden Schlagzeilen, wenn andere Organisationen nachziehen und die Robert Bosch AG weitere mutige Schritte in Richtung neues Arbeiten und originalScrum setzt.

Blog_RobetBosch_Zeitungsausschnitt

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.mitarbeiter-belohnung-bei-bosch-bosch-schafft-individuelle-boni-ab.01c8c54f-c0bd-4f9a-8a1b-aaf4acf7b5d4.html

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Zufrieden heim priorisieren

Auch wir in der agilen Welt haben unser Thema mit dem Priorisieren. Dazu brauchen ich weder ein originalProductOwner noch ein Produktmanager aus der weniger agilen Welt zu sein. Es reicht schon, dass ich meinen Job wieder einmal gut, nein sehr gut erledigen will und schon sitze ich wieder einmal mit vielen Aufgaben und Dingen, die ich erledigen soll und will zwischen den Stühlen meiner begrenzten Zeit.

Auch die geduldigen bunten Klebe-Zettel auf denen ich meine To Dos und Gedanken aufschreibe, helfen mir nur begrenzt. Aber aufschreiben und erledigen sind dann doch zwei Paar Schuhe. Am Ende des unfertigen Arbeitstages sortiere ich noch brav meine Zettelwirtschaft und überlege mir, was morgen doch nicht untergehen darf. Aber wenn ich ehrlich bin, so gibt es Tasks, die eins um andere Mal auch am kommenden Abend noch auf meiner Liste kleben. Wie angenagelt.

begraben-unter-zettel-neuWer mich kennt, weiß, dass diese gefühlte Unzulänglichkeit mich mangelt* (Dialekt Wort für quält, bedrückt). Bei einem Spaziergang im kleinen Dorf www bin ich auf John Maxwell gestoßen, der allen Ernstes behauptet, wir hätten alle die gleiche Zeit zur Verfügung. Na da schau her, dachte ich mir und weil die Zeit sich nicht verändert, ist es auch müßig diese mit Time Management in den Griff zu bekommen. Viel schlauer ist es seiner Meinung nach, wenn wir unsere Prioritäten überdenken und strukturieren würden. Alles schön und gut aber da bleiben doch immer wieder die gleichen liegen, dachte ich mir, bis ich seine Anleitung der Schritte gelesen habe.

1.) Ich sollte zuerst meine Aufgaben nach der Bedeutung für meine Arbeit priorisieren und sie mit Punkten versehen. Also gut ich dachte ich mir und ordnete sie in 5 Kategorien:
▪ Kritisch wenn ich es nicht mache = 5 Punkte
▪ Einfach unumgänglich erforderlich = 4 Punkte
▪ Ok wichtig = 3 Punkte
▪ Hilfreich = 2 Punkte
▪ Fällt kaum auf wenn es fehlt = 1 Punkt

2.) Im Anschluss schlägt er vor, die Dringlichkeit der Tasks zu bestimmen bis wann sie erledigt sein sollen und diese ebenfalls mit Nummern zu versehen. Ein Tipp von mir: schreibt sie sauber nebeneinander oder mit einem andern Stift, das hilft im dritten Schritt.
▪ unbedingt dieser Woche = 5 Punkte
▪ Nächste Woche ist auch ok = 4 Punkte
▪ In diesem Monat soll´s schon sein = 3 Punkte
▪ Nächste Monat reicht auch noch = 2 Punkte
▪ Naja in zwei Monaten ist nix verloren = 1 Punkt
(wie Du deine Skala bemisst, liegt an Dir und Deinem Haufen an Aufgaben bzw. wie sehr es gerade in Deiner Produktentwicklung / Deinem Projekt brennt – vielleicht – morgen, übermorgen – diese Woche – kommende Woche bis Ende des Monats)

The word Everything on a To-Do list on a dry erase board to remind you of your tasks, priorities, goals and objectives

The word Everything on a To-Do list on a dry erase board to remind you of your tasks, priorities, goals and objectives

So weit so gut dachte ich bei mir bis ich Schritt drei auch noch las, denn nun möchte er, dass ich die Punkte auf meinem Taskzettel multipliziere. Nun hatte ich Zahlenwerte, die sich auf meine Tasks beziehen und eine ganz einfache Unterstützung für meine Priorisierung umzusetzen waren. (z.B: Task A 5 Punkte Bedeutung X 3 Punkte Dringlichkeit = 15 Punkte)
Diese wirkungsvolle und einfache Herangehensweise hat mir nur ganz wenig Zeit gekostet und hilft mir meine Arbeit generell anders zu sehen. Auf einmal wurde mir klar – oha da brauche ich aber die Unterstützung meiner Kollegen aus dem ScrumMaster Team und ich habe sie für das nächste ScrumMaster Daily mitgebracht. Mein Team hat mich gerne unterstützt und wir haben gemeinsam für Fortschritt gesorgt – so wie es eben ein Team macht.
Natürlich braucht es ein wenig Disziplin immer wieder diese Priorisierung durchzuführen, aber das Ende eines Arbeitstages ist am besten geeignet, sich diese 10 Minuten Zeit zu nehmen. Denn dann kann ich zufrieden und auf die nächsten Tage vorbereitet nach Hause zu meine Lieben zu gehen, wo sich strahlende Kinderaugen auf mich freuen.

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